Kinley MacGregor ist das Pseudonym der bekannten amerikanischen Autorin Sherrilyn Kenyon. Die Romane ihrer wild-romantischen Highland-Saga treten regelmäßig einen Triumphzug auf die Spitzenplätze der "New-York-Times"-Bestsellerliste an. Kinley MacGregor lebt in der Nähe von Nashville, Tennessee, mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen.Weitere Romane von Kinley MacGregor sind bei Blanvalet bereits in Vorbereitung. Eine Aufstellung aller veröffentlichter Romane findet Ihrhier. Natürlich hat die Autorin auch eine eigene Homepage.
Highlander meines Herzens (Claiming the Highlander)
Weltbild-Verlag 2002; 352 Seiten
Reihe: Highlandersagas
Kategorie: Highlander
Serie: 2. Teil "Mac Allister"
Inhaltsangabe: Braden MacAllister, ein englischer Baron und stolzer Highland-Krieger, hat den Ruf, jedes Frauenherz im Sturm zu erobern. Doch nicht das von Maggie - so scheint es jedenfalls. Denn die Schöne mit der feuerroten Mähne hat eine List ersonnen, um den schon lange tobenden Kämpfen zwischen den verfeindeten Clans Einhalt zu gebieten: Die Frauen sollen sich ihren Männern verweigern - so lange, bis der letzte Krieger seine Waffen streckt. Doch wie lange wird Maggie ihre Leidenschaft für den unverschämt attraktiven Braden zügeln können?
Review: Braden MacAllister wird von seinem Clan Oberhaupt dazu bestimmt die Anführerin Maggie zu verführen um sie mürbe zu machen, damit sie ihren Widerstand aufgibt. Der besteht darin das Maggie alle Frauen um sich versammelt und zur Verweigerung ihren Männern gegenüber aufgerufen hat. Aber Bradens Charme scheint an Maggie abzuprallen. Obwohl Maggie sich nach der Aufmerksamkeit Bradens schon so lange sehnt, so kann sie doch nicht einfach nachgegeben. Es steht der Friede zwischen zwei Clans auf dem Spiel. Da sie gegen die Dummheit der Männer, die ihrer Frauen zurück haben wollen, nicht ankommt, beschließt sie zum gegnerischen Clan zu gehen und dort um Verständnis zu bitten. Aber auch dort haben sich die Frauen 'erfolgreich' zu Gegenwehr versammelt und als Aufrührerin ist auch dort ihr Leben bedroht. So sieht sich Braden, angestachelt durch die anscheinende Immunität Maggies ihm gegenüber, gezwungen Maggie, mit seinem Bruder Sinzu begleiten und zu beschützen.Die Heldin Maggie ist für meinen Geschmack zu unscheinbar, Braden ist mir dagegen zu übertrieben hübsch. Auch seine Geschichte vom armen Mann der am Ende am Ende doch nur ein Opfer der Frauen ist, ist nicht sehr einleuchtend. So ist der Anfang der Geschichte zwar lustig, nervt im Laufe aber nur noch mit zuviel Schönheit und Kindergeschichten die eigentlich Bradens Aufmerksamkeit schon damals auf Maggie hätten lenken müssen. Etwas too much für meinen Geschmack obwohl der viel schöne Männer aushält *grins* (reviewed by Natalie)
Die schottische Braut (Born in Sin)
Weltbild-Verlag 2002; 416 Seiten
Reihe: Highlandersagas
Kategorie: Highlander
Serie: 3. Teil "Mac Allister"
Inhaltsangabe: Um ihren Clan zu retten, ist die junge Schottin Caledonia MacNeely bereit, alles zu tun. Auch wenn das bedeutet, einen Fremden zu heiraten, dessen Vergangenheit ebenso Geheimnis umwoben ist wie sein Ruf schlecht. »Sin« MacAllister ist ein Mann, den viele fürchten. Zu Recht, denn seitdem ihn seine Familie verstieß, ist der eiskalte Lord nichts und niemandem mehr verpflichtet – nur seinem König. Und wegen dieses Königs hat Sin MacAllister jetzt ganz gegen seinen Willen eine dickköpfige schottische Braut, die ihm anscheinend an Temperament in nichts nachsteht ...
Review: Sin MacAllister wird von König Henry angewiesen, des Königs schottische Geisel Calledonia McNeely zu heiraten, mit ihr nach Schottland zu ziehen und den maskierten Aufständischen des Clans, der immer wieder Engländer überfällt zu eliminieren. Sin ist zwar seinem König treu zu Diensten, aber diese Aufgabe passt ihm gar nicht. Er verachtet alles schottische, nach dem sein leiblicher schottischer Vater ihn, seinen ältesten Bastard als 5 Jährigen ohne zu zögern als Geisel dem damaligen König überlassen hat. Der Junge Sin hat sehr unter der Knute der Sarazenen,an die er verkauft wurde, gelitten. Zwar hat er sich erfolgreich durchgebissen, ist aber verhärmt. Callie wird Sin schon aus dem Grund heiraten, um König Henry davon abzuhalten, nach Schottland zu marschieren und ihren Clan platt zu machen. Calledonia stärkt Sin mit Vertrauen und Zuwendung und gewinnt schließlich seine Liebe. Nach wie vor ist da noch das Problem der aufständischen Clansleute, deren Anführer problematischer Weise, Callie's jüngerer Halbbruder ist. Das Buch war innerhalb eines regnerischen Sofatages ausgelesen. Obwohl es im Grunde nur gutes Mittelmaß ist, ist es so schön, daß man traurig darüber ist daß das Buch ein Ende hat. Dieser Teil ist bis jetzt der beste der Serie und ist nur zu empfehlen. Daher gibt es keine genauere Einzelheiten.(reviewed by Natalie)
Sin hatte bisher nicht wirklich viel Glück in seinem Leben: Als unehelicher Sohn des Lairds der MacAllister hat er auf der väterlichen Burg ein schweres Los zu tragen: Seine Stiefmutter hasst ihn, da er sie jeden Tag an die Untreue ihres Mannes erinnert, und sein Vater beachtet ihn überhaupt nicht um seine Reue über seinen Fehltritt zu bekunden. Als er mit 14 Jahren bei den Sarazenen in Gefangenschaft gerät und dort zu einem Meuchelmörder ausgebildet wird, nimmt sein Schicksal eine weitere dramatische Wendung. Als er den in heiligen Land weilenden König Henry töten soll, verschont er jedoch dessen Leben unter der Bedingung, daß Henry ihn zurück nach England nimmt. Viele Jahre später ist Sin dem König immer noch treu ergeben und dient ihm nach wie vor als Ritter und wahlweise auch Meuchelmörder. Sein Herz, seine Seele und seine Emotionen sind jedoch abgestumpft und er wird allseits gehasst und verteufelt. Doch der König hat mit ihm noch andere Pläne: Er verheiratet Sin kurzerhand mit Caledonia MacNeely um den Frieden im schottischen Hochland zu sichern. Kann Callie das erkaltete Herz ihres Gemahls zu neuem Leben erwecken und hat die Ehe zwischen den beiden überhaupt eine Chance? Wow, was für eine wirklich tolle Geschichte!! Der emotional verkrüppelte Sin dürfte das Herz einer jeden Leserin erobern die auch nur Ansatzweise ein Faible für tortured Heroes hat. Sin ist düster, unheimlich und wahrlich teuflisch und als er sich mit seiner warmherzigen und tatkräftigen Frau verheiratet sieht, kommen ungeahnte Probleme auf ihn zu. Er hat bisher noch nicht gelernt, Vertrauen, Freundschaft oder gar Liebe zu einem anderen Menschen zu entwickeln und so dauert es lange, bis Callie sich in sein Herz geschlichen hat. Dann aber erweist sich Sin als großartiger Ehemann. Auch mit Callie hat Kinley MacGregor eine tolle Heroine entworfen. Sie ist klug, tatkräftig, warmherzig und humorvoll und schleicht sich ruckzuck in Sins Herz und auch in das Herz der Leserin. Immer wieder wechseln sich die emotionalen und tränenlastigen Momente mit komischen Momenten ab und der flüssige Schreibstil tut ein übriges, daß die Seiten förmlich dahinfliegen. Warum dann nur 5 Herzen? Teilweise hat es die Autorin mit Sins Seelenqualen wirklich übertrieben. Auf die eh schon üppige Emotionstorte wurde immer wieder eine Schippe zuviel Schmerzsahne draufgepackt so daß all die Seelenqualen phasenweise wirklich schwer im Magen lagen. Da hat es die Autorin einfach zu gut gemeint. Bei einem so guten Buch fallen dann solche Schnitzer eher auf als bei einem eher mittelprächtigen Roman. Dennoch ist der Roman insgesamt als sehr gut zu bewerten und ist nicht zu Unrecht ein echtes Highlight unter der Schwemme der vielen Liebesromane. (Reviewed by Daisy)
In den Armen des Highlanders (Master of Desire)
Weltbild-Verlag 2002; 416 Seiten
Reihe: Highlandersagas
Serie: 1. Teil "MacAllisters"
Kategorie: Highlander
Inhaltsangabe: Nichts hat sich der schottische Lord Draven von Montague weniger gewünscht als eine Frau unter seinem Dach. Doch nun muss er auf königliches Geheiss die junge temperamentvolle Lady Emily beherbergen. Er nimmt sich fest vor diese Aufgabe mit gelassener Würde zu meistern. Aber Lady Emily ist ebenso entschlossen in den Armen des distanzierten Schotten zu liegen und sie fasst einen raffinierte Plan...
Review: Um eine heftigen Streit zwischen den Nachbarn Sir Hugh Illingworth und Lord Draven Ravenwood zu schlichten, gebietet König Henry, dass Hugh seine geliebte Tochter für ein Jahr Lord Draven übergeben soll. Lord Draven wird mit seiner Ehre dafür bürgen, dass Lady Emily nichts geschieht und sie im selben jungfräulichen Zustand nach einem Jahr wieder zurück zu ihrem Vater kann. Zähneknirschend stimmen beide zu. Nur Lady Emily ist dem Handel nicht abgeneigt und endlich kann sie der allzu fürsorglichen Aufsicht ihres Vaters entrinnen. Da sie Draven gegenüber nicht abgeneigt ist, beschließt sie ihn zur Ehe zu verführen um endlich zu Mann und Kindern zu gelangen. Draven tut was er kann um Emily zu widerstehen, auch gilt ihm seine Ehre viel und zudem hat König mit Dravens Tod gedroht, solle er Emily in sein Bett holen. So versucht er heldenhaft zu widerstehen. Bis zu dem Tag als er erkennt, wie sehr er Emily liebt. Nach mehreren Überfällen wird der wahre Übeltäter, der Schwiegersohn Hughs dabei erwischt, wie er in Ravenwoods Farben ein Dorf Hughs überfällt, entpuppt. Somit wird der Streit zwischen den verfeindeten Nachbarn beigelegt. Damit nicht genug, als herauskommt das Draven sich Emilys Jungfräulichkeit bedient hat, verlangt Hugh eine Bestrafung und dem König sind die Hände gebunden.Das Buch ist MacGregor wirklich gelungen. Amüsant, mit starkem Sarkasmus untermauert und witzigen Einfällen. Die Charaktere sind super sympathisch und genau nach meinem Geschmack. Der Orden der besten Nebenrolle geht an Simon von Ravenswood, dem Bruder Dravens. Er spielt auch im Buch “Die schottische Braut“ mit und bekam auch eine eigene Geschichte, die aber nach meinem Wissen noch nicht auf deutsch erschienen ist. Rundherum ein sehr schönes Buch mit viel Charme und Witz. (reviewed by Natalie)
Draven of Ravenswood und der Lord of Illingsworth liegen im Dauerclinch miteinander. Ständig überfallen sie sich gegenseitig und plündern ihre Länderein. Dies geht König Henry II dermaßen auf den Nerv, daß er zu einem ungewöhnlichen Plan greift, um die beiden Streithähne in ihre Schranken zu verweisen: Emily, Illingsworth Tochter, wird Draven für 1 Jahr zugeschoben und dieser muß bei seinem Leben schwören, daß Emily unangetastet wieder an den Vater zurückgeht. Sollte der Vater jedoch weiterhin die Länderein seines Rivalen überfallen, darf Ravenwood mit Emily machen wie ihm beliebt. Emily findet ihre Rolle als Geisel jedoch weitaus angenehmer als gedacht: Da der Vater sie hütet wie einen Augapfel stehen ihre Chancen auf Heirat und Kinder bei Null. Als sie nun den düsteren und attraktiven Draven kennenlernt, nutzt sie die Gunst der Stunde und beschließt, ihn zu heiraten. Draven, der Zeit seines Lebens nur für Krieg und Kampf ausgebildet wurde, denkt jedoch gar nicht daran zu heiraten und Emily hat alle Hände voll damit zu tun, ihn von ihren Vorzügen zu überzeugen. Ich muß gestehen, ich bin teilweise japsend von Lachen auf der Couch gelegen, als Emily in ihrer jugendlichen Naivität mal wieder einen Frontalangriff auf Dravens Herz gestartet hat. Emily ist wirklich eine äußerst putzige Heroine, welche zwar gnadenlos naiv - anderseits aber auch mit einem goldenen Herzen, einem großen Mundwerk und viel Humor gesegnet ist. Diese Charakterkombination ist auch dringend erforderlich, um das distanzierte und verschlosssene Herz Dravens zu knacken. Was den Humor angeht gibts von mir 5 Punkte da mich diese Stellen im Buch doch großenteils an Bücher von Julie Garwood erinnert haben!! Weniger prickelnd fand ich, wie MacGregor die erotische Komponente in der Liebesbeziehung eingebaut hat. Plumper gehts schon fast nicht. Sicherlich ist es sinnvoll, anfänglich die körperliche Attraktivität der jeweiligen Hauptdarsteller zu erwähnen, allerdings lässt sich die Autorin seitenweise über die ständige wilde Erregung Dravens und das sehnsuchtsvolle Schmachten Emilys aus. Diese Stellen habe ich dann großzügig überblättert, um mir das Lesevergnügen nicht mehr zu trüben als unbedingt erforderlich. Auch die Storyline und die Rahmenhandlung um die Liebesfindung drumrum hätte etwas geschickter aufgebaut werden können. In der ersten Hälfte laufen sich die beiden Protagonisten immer wieder über den Weg, schmachten sich an ohne daß etwas wirklich bedeutsames gesprochen wird oder die Handlung irgendwie vorangetrieben wird. In der 2. Hälfte hat die Autorin dann unnötig Gas gegeben und die Ereignisse überschlagen sich förmlich, als das Geheimnis um die Überfälle auf die jeweiligen Länderein aufgedeckt wird. Den weiteren Punktabzug hat sich der Roman wegen einem wirklich völlig überdrehten Ende eingefangen. Ich sag jetzt nicht, was genau passiert (keine Panik: es gibt ein Happy End) aber das war wirklich völlig over the Top!!! Wirkt die Geschichte schon die ganze Zeit schon etwas "dick aufgetragen" so ist das Finale wirklich das kitschig-grauseligste was ich in den letzten Jahren so gelesen habe... Weniger ist manchmal einfach mehr!!!! Insgesamt also ein wirklich netter Highlander-Roman der vornehmlich durch die putzige Heldin und den teilweise schrill-schrägen Humor (den man mögen muß) besticht. (reviewed by Daisy)
Der widerspenstige Highlander (Taming the Scotsman)
Weltbild-Verlag 2007; 349 Seiten
Reihe: Highlandersagas
Serie: 4. Teil "Mac Allister"
Kategorie: Highlander
Inhaltsangabe: Ewan MacAllister ist nicht wenig überrascht, als plötzlich die verführerische rothaarige Lady Nora vor seiner Tür steht. Sie behauptet, die Nichte der englischen Königin zu sein, und bittet ihn um Hilfe bei ihrer Flucht vor ihrem Vater und ihrem abscheulichen Verlobten. Da es schließlich nicht so schwer sein kann, eine Dame über die schottische Grenze nach England zu geleiten, willigt Ewan ein. Doch damit fängt das Chaos erst an …
Review: Ewan MacAllister wird in seiner Höhle, am Rand der Zivilisation und seiner selbstauferlegten Einsamkeit, von Nora gestört. Sie möchte von ihm nach England zu ihrer Tante gebracht werden, da sie nicht gedenkt, den Mann zu heiraten, den ihr Vater für sie aussuchte. Sie hat vor Ewan eine 'Höllenangst', da sie nur schlimme und grausame Geschichten von ihm hörte. Da ihre Zofe ausdrücklich sagte, er wäre der Einzige, der ihr helfen könnte, reißt sie sich zusammen. Ewan möchte nach seiner langjährigen Einsamkeit keine Störungen und versucht Nora los zu werden. Diese Entscheidung unterstützt sie, indem sie ihre Geschichte über die bevorstehende Heirat und ihrer Tante in England, erzählt. Da Ewan die gleiche Geschichte schon einmal, von einer anderen Frau der er geholfen hatte, erzählt bekam, die einen tragischen Freitod seines Lieblingsbruders zur Folge hatte, will er nicht den gleichen Fehler nochmals begehen. Somit entschließt er sich, Nora nicht nach England, sonder zurück zu ihrem Vater, dessen Identität er nicht kennt, zurück zu bringen.Auf der Reise geschehen ungeplante Ereignisse, die die beiden weit von Noras Vater weg bringen, dafür kommen sie sich selbst ziemlich näher, zu nahe.Auch wenn nicht alles, um Ewan, neu ist, sondern schon in den vorherigen Bänden erläutert wurde, habe ich mich sehr über seine eigene Geschichte gefreut. Sie ist flüssig und in einem Rutsch lesbar. Auch wenn ich froh um das schnelle Vergessen seiner selbstauferlegten Einsamkeit bin, wäre es schön gewesen, wenn MacGregor sich mehr Zeit für diesen Wandel gelassen hätte. Zum Ende muss ein klarer Kopf bewahrt werden, denn die ganzen Erklärungen der Geschehnisse kommen auf einmal. Dennoch ein ausgesprochen guter Genuss .(reviewed by Natalie)
Die Rückkehr des Highlanders (Return of the Warrior)
Club Bertelsmann-Verlag 2007; 302 Seiten
Kategorie: Highlander
Serie: 2. Teil "Brotherhood of the Sword"
Inhaltsangabe: Königin Adara muss den Mann finden, mit dem sie schon als Kind verheiratet wurde, um ihr Reich zu retten. Doch dieser hat den Ehepakt völlig vergessen und wünscht sich nach einer Jugend im Kloster und im Sarazenengefängnis nichts mehr als Freiheit. Doch als die verführerische Adara plötzlich nackt in seinem Zimmer steht und ihn an seine Pflicht erinnert, ihr einen Erben zu schenken, bringt das all seine Vorsätze gefährlich ins Wanken ...
Review: folgt später ...
Nacht über den Highlands (A dark Champion)
Club Bertelsmann-Verlag 2007; 383 Seiten
Kategorie: Highlander
Serie: 1. Teil "Brotherhood of the Sword"
Inhaltsangabe: Er ist ein Ritter der »Bruderschaft des Schwertes «. Sein Leben dient dem Kampf. Bis der Zufall ihm die schöne Troubadourin Rowena de Vitry in die Arme führt. Mit seinem ganzen Herzen versucht Stryder of Blackmoor die Schöne zu erobern und vergisst dabei, dass seine Feinde nicht schlafen. Doch sie ist die einzige, die zu ihm hält, als der König ihn des Hochverrats.
Review: folgt später ...
Pirat meiner Sehnsucht (A Pirate of her own)
ISBN 978-344236633-0; Blanvalet-Verlag 2008; 351 Seiten
Kategorie: Piraten
Serie: 1. Teil "Sea Wolves"
Inhaltsangabe: Nur wenige kennen seinen wahren Namen - doch viele fürchten Morgan Drake als den berüchtigten Seewolf, jenen tollkühnen Freibeuter, der die gesamte britische Marine in Angst und Schrecken versetzt. Die schöne junge Reporterin Serenity James ist jedoch fest entschlossen, ihr Leben, ihre Unschuld und ihr Herz zu riskieren, um das eine Geheimnis aufzudecken, das der Seewolf um jeden Preis bewahren will ...
Review: Die Geschichte ist schnell erzählt: Das Mauerblümchen Serenity arbeitet bei seinem Vater im Verlag und schreibt ab und an Artikel für die väterliche Zeitung. Als einer dieser Artikel dem Helden Captain Morgan Drake in die Finger fällt, glaubt dieser, seine Identität wäre aufgedeckt worden. Er eilt also fluggs zur Zeitung, um den Verfasser des Artikels zur Rede zu stellen. Umso überraschter ist Drake, als er feststellen muß, daß der Verfasser ein "altjüngferliches" Frauenzimmer ist, welches den Kopf voller romantischer Spinnerein hat und sich der vermeintlich entlarvende Artikel aus ihren verträumten Ideen zusammengeschustert wurde. Dennoch wird Serenity entführt und auf das Schiff Drakes gebracht. Auf der gemeinsamen Fahrt kommen sich Serenity und Drake unweigerlich näher... Wer bei Kinley MacGregor emotionalen Tiefgang erwartet und glaubt, daß die Piraten der Vergangenheit zu reellem Leben erweckt werden, wird Schiffbruch erleiden. Der Roman lebt hauptsächlich von den spritzig-witzigen Wortgefechten zwischen Serenity und Morgan. Serenity ist nämlich eine - für damalige Zeit - recht emanzipierte Frau die sich so gar nicht mit ihrem Platz in der Gesellschaft abfinden mag. Mit ihren Meinungen und Ansichten treibt sie Morgan schier in den Wahnsinn. Leider haben neben diesen prickelnden Wortgefechten die "tiefen" Gefühle etwas gelitten. Zwar hat mich das Buch prächtig unterhalten und ich musste immer lauthals lachen, wenn Serenity ihrem Helden wieder einmal die Tür vor der Nase zuschlägt aber ein wenig mehr Gefühl hätte ich mir schon gewünscht. Als netter Liebesroman für Zwischendurch ist der "Pirat meiner Sehnsucht" durchaus empfehlenswert und bekommt deshalb von mir 5 von 7 Herzchen.
Die schottische Wildkatze (The Warrior)
ISBN 978-344237164-8; Blanvalet-Verlag 2009; 269 Seiten
Kategorie: Highlander
Serie: 3. Teil "Brotherhood of the Sword"
Inhaltsangabe: Als Lochlan MacAllister die junge Frau aus den Händen ihrer Entführer befreit, ahnt er nicht, dass er sich mächtige Feinde schafft: Nicht nur verärgert er den König von Frankreich, nein, auch die temperamentvolle Catarina hat viel dagegen, von einem zwar attraktiven, aber offensichtlich sehr sturköpfigen Schotten gerettet zu werden. Doch das Schicksal hat Catarina und Lochlan zusammengeführt, um ihre Freunde, ihr Leben - und ihre Herzen - zu retten ...
Review: Dieses Buch förderte all meine schlechten Lesevorurteile. Da es sehr kurz ist (mit gerade mal 267 Seiten) dachte ich, sie könnte ''meinem'' Lochlan nie gerecht werden und empfand es als beleidigendes Sakrileg. Daher dümpelte es in meinem SUB-Schrank, bis ich aus Zeitmangel ein kurzes Buch lesen wollte... Jetzt würde ich am liebsten ein was-ein-glück-habe-ich-es-doch-gelesen rausschreien, denn es war, trotz all meiner Vorurteile, ein sehr schönes Lesevergnügen. Ich denke ein schwächerer MacGregor ist immer noch besser als ein ''Topbuch'' einer anderen Autorin und mit Lochlans Geschichte ist ihr das auch recht gut gelungen. Alles was ein Leserherz wünscht kommt vor und die ''Treffen'' mit altbekannten Gesichtern war sehr schön. Am meisten Spaß machte mir der teuflisch, hinterlistige Stryder, der die Liebe der beiden Protas schon lange vor den Beiden selbst erkannte und somit zu einer List griff, die beiden zusammen zu bringen. Auch das Ende war höchst überraschend und lädt zu neuen Bänden ein... (reviewed by Natalie)